Lazy Life in Cairns

Moin Moin,

ja, uns gibt es tatsächlich noch. Im Moment ist es hier auf dem Blog etwas ruhiger. Das liegt daran, dass es momentan nicht viel zu berichten gibt. Wir genießen die Sonne hier in vollen Zügen, leben ganz entspannt in den Tag hinein und sammeln Kräfte für die USA. Wir unternehmen nicht viel, sondern genießen es, einfach an der Lagune zu liegen oder durch die Stadt zu bummeln.

Am Montag haben wir unser Auto abgegeben. Das ist schon komisch nach so vielen Wochen nun „autolos“ zu sein, aber hier brauchen wir es nicht. Vorher haben wir aber noch am Samstag eine Tour durch die Atherton Tablelands gemacht und dabei eine sehr schöne Landschaft und viele tolle Wasserfälle gesehen. Und wir haben mal wieder festgestellt, dass auch Australien ein Dorf ist: In Rockhampton haben wir einen netten Deutschen kennengelernt, der auch mit dem Auto unterwegs war – allerdings hatte er eine ganz andere Route geplant als wir. Trotzdem haben wir ihn in Airlie Beach wiedergetroffen und dann auch an einem der Wasserfälle in den Atehrton Tablelands… schon verrückt was für Zufälle es manchmal gibt.

Am Dienstag stand für Gerrit nochmal ein Highlight an: Tauchen und Schnorcheln im Great Barrier Reef. Annika hatte sich nach reiflicher Überlegung gegen die Tour entschieden, da ihr der letzte Schnorchel-Ausflug nicht so gut gefallen hatte und dafür ist es dann einfach viel zu teuer.

Um 9:30 lief das Boot aus und die Fahrt zum Reef begann und selbst mit einer halben Woche Abstand kann man sagen, die Überfahrt war der Horror. Das hat Gerrit so noch nie erlebt und die anderen Reisenden haben dasselbe erzählt. Von den ca. 30 Gästen waren ca. 20 komplett seekrank und auch Gerrit hatte das erste Mal überhaupt wirklich sehr zu kämpfen. Nach einer Stunde und 40 Minuten war der Spuk vorbei und das Boot war an dem Tauchspot angekommen. Von hier an wurde es ein richtig schöner Tag. Zunächst ging es unter Wasser –  nach 6 Jahren wieder zu tauchen, war überraschend schwierig, da man leicht hektisch umher geschwommen ist, trotzdem war das Gefühl zu tauchen einfach toll. Neben vielen Fischen gab es vor allem interessante Riffformationen zu sehen. Nach einer halben Stunde war der Tauchgang leider schon wieder viel zu schnell zu Ende. Nach einem kurzen Mittag ging es zum Nachmittag zu einem anderen Tauchspot. Hier hat Gerrit allerdings nur noch geschnorchelt. Da fühlte er sich sicherer und konnte sich so auf schöne Aufnahmen mit seiner Leihkamera konzentrieren. Hier sind schon einmal erste Eindrücke, weitere Bilder folgen dann, wenn wir wieder zuhause sind, da das extrahieren der Einzelbilder aus den Videos mehr Zeit in Anspruch nimmt als gedacht.

Die nächsten Tage werden genauso entspannt wie die letzten, daher werden wir uns dann wohl erst aus Sydney wieder melden. Dort fliegen wir am 27. hin, bevor es am 2.8. dann in die USA geht.