Der älteste Regenwald der Welt

Moin moin aus Port Douglas!

Von Airlie Beach ging es für uns am Montag nach Townsville. In Townville angekommen, gab es eine super Nachricht für uns. Wir hatten uns im Vorfeld bereits sehr auf das Hostel gefreut, da die Bilder echt super aussahen. Als wir schließlich nach knapp 300 km ankamen, gab es die nächste Überraschung, wir haben erneut ein Upgrade bekommen. Definitiv eines unser liebsten Wörter auf der Reise. Diesmal bedeutet es, wir wohnten die 2 Nächte nicht wie geplant in einem privaten Zimmer, sondern in einer Villa mit 4 Schlafzimmern und einem Wohnzimmer mit kleiner Kochecke. So lässt es sich aushalten. Aus diesem Grund haben wir das Hostel an den Tagen auch nur zum Einkaufen verlassen. Mehr lässt sich in Townsville allerdings auch nicht machen. 🙂 Es war zwar ein Feiertag als wir ankamen, wobei wir nach wie vor nicht sicher sind welcher 🙂 Es waren jedoch auch sonst viele Geschäfte verlassen und es gab viel Leerstand. Definitv keinen Besuch wert unserer Meinung nach. Wie gesagt verbrachten wir deshalb den nächsten Tag ganz relaxed am Pool in der Sonne. Dort haben wir ein bisschen Sonne getankt und die Farbe aus Asien aufgefrischt.

Nach nur 2 Nächten ging es weiter zunächst nach Mission Beach, einem kleinen Surferörtchen kurz vor Cairns. Hier haben wir uns den Strand angeschaut (die einzige „Sehenswürdigkeit“ hier) und sind am nächsten Tag direkt wieder losgefahren. Diesmal zu unserer nördlichsten Unterkunft in Port Douglas.

Nach ein paar ruhigeren Tagen in Townsville und hier im Hostel ging es am Samstag dann mal wieder los. Wir sind bis zum Cape Tribulation gefahren, wo der Daintree Regenwald auf das Great Barrier Reef trifft. Ein wirklich sehr schönes Fleckchen Erde, welches seinen Namen des „Cape des Trübsals“ echt nicht verdient. Der Name kommt daher, dass James Cook auf seiner ersten Südseereise hier auf Grund lief und erst nach einigen Monaten Reparaturarbeiten seine Reise fortsetzten konnte.

Wir haben hier den Strand genossen (leider bei bewölktem Himmel) und sind anschließend noch durch den Daintree Regenwald gewandert. Dabei handelt es sich um den ältesten Regenwald der Welt und den größten Australiens. Das war wirklich sehr beeindruckend. Außerdem sind wir mit dem Auto bis zu dem Punkt nach Norden gefahren, bis man nur noch mit einem Allradfahrzeug weiterfahren darf – wir haben die Strecke Richtung Norden also voll ausgereizt.

Am Nachmittag haben wir dann eine Bootstour auf dem Daintree River gemacht. Dabei haben wir mehrere Kingfisher (Eisvögel) und freilebende Krokodile beobachten können.

Gestern ging es noch einmal in den Regenwald, diesmal allerdings bei Mossman Gorge. Dort gab es einen kleinen Fluss/Bach und einen tollen Wanderweg durch den Regenwald. Die Atmosphäre im Regenwald ist wirklich sehr besonders, es ist recht laut dort und man bekommt eine ungefähre Ahnung, wie viel Leben zwischen den vielen hohen Bäumen steckt. Als wir einen Hügel zu einem Lookout erklimmen wollten, entdeckten wir plötzlich eine Schlange auf dem Weg! (hinterher sagte man uns, sie sei ungefährlich, aber Annika hat ganz fix ein paar Meter zwischen sich und die Schlange gebracht, sicher ist sicher). Also können wir auch Schlangen von der To-See-Liste des Wildlifes abhaken. Zusammen mit den Krokodilen und allen Tieren, die wir bisher gesehen haben, bleiben da kaum noch Wünsche offen.

Am Nachmittag machten wir dann bei strahlendem Sonnenschein den zweiten Teil unserer Daintree-River-Bootstour, wo wir erneut wildlebende Krokodile bestaunen durften.

Am Dienstag geht es dann in die finale Stadt unseres Road-Trips, nach Cairns.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Ka

    Wieder einmal vielen Dank für den ausführlichen Bericht und die tollen Fotos. Ich wünsche euch jetzt noch ein paar erholsame Tage in Cairns.

    1. g1o

      Danke schön, ja wir genießen jetzt mal die Ruhe und leben so in den Tag, bevor es dann weiter geht.

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