Wunderschönes Hong Kong

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Hallo aus Hong Kong (oder Hongkong? das ist irgendwie nicht ganz klar)

Gestern hatten wir einen echt anstregenden aber auch sehr schönen Tag. Wir haben Hongkong Island erkundet und uns zuerst mal das Wasser von der anderen Seite angeschaut – war auch nicht schlecht 😀

Danach ging es ins den Hongkong-Park, einem hübschen grünen Fleckchen inmitten der ganzen Wolkenkratzer. Diese haben wir uns natürlich auch angeschaut, insbesondere die Hauptzentralen der Bank of China und der HSBC. Nach einem Abstecher bei der St. Johns Cathedral ging es dann zu den Midlevel Escalators – einer riesigen Rolltreppe mitten in der Stadt, die gebaut wurde, damit man es in diesem sehr (!) hügeligen Stadtteil etwas leichter hat. Danach folgte natürlich der obligatorische Besuch des Hard Rock Cafes. 

Dann folgte zum Abschluss des Tages noch ein richtiges Highlight : Es ging hinauf zum Peak. Da die traditionelle Peak Tram gerade renoviert wird (sie haben passenderweise am Tag unserer Ankunft damit angefangen…) ging es mit dem Bus hinauf (das hat immerhin die Reisekasse geschont und man hatte trotzdem einen schönen Ausblick auf verschiedene Stadtteile).

Oben angekommen, waren wir einfach nur begeistert von der Aussicht. Auch wenn es nicht einfach war, sich gegen die Massen an Touristen durchzuboxen, haben wir doch den ein oder anderen schönen Platz ergattert, um den Anblick genießen zu können. Das war absolut eines der Highlights bisher. Unserer Meinung nach hat es sich auch gelohnt, die 5€ für die „Sky Terrace 428“ auszugeben – es war dort nicht ganz so voll und man hatte einen schönen Rundum-Blick (auch wenn unser innerer Architekt die Terasse anders gestaltet hätte).

Wie man an den Fotos sieht, sind wir natürlich so lange geblieben, bis wir den Anblick auch einmal im Dunkeln genießen konnten – auch das würden wir jedem empfehlen!

Die Abfahrt gestaltete sich dann sehr rasant, da der Fahrer anscheinend bald Feierabend hatte oder es einfach witzig fand, Fahrgäste mit grünem Gesicht zu sehen. Jedenfalls ist der dermaßen um die Kurven gebrettert, dass uns beiden echt übel geworden ist – im Gegensatz zu zwei Chinesinnen haben wir uns unser Essen aber nicht nochmal durch den Kopf gehen lassen….

Heute sind wir sportlich in den Tag gestartet und haben uns zur Vorbereitung auf die nächste NFL-Saison den Draft angesehen. Der war hier durch die Zeitverschiebung mal nicht mitten in der Nacht, so wie in Deutschland, sondern hat morgens angefangen 🙂

Mittags ging es dann für uns nach Lantau zum Big Buddha. Nach einer sehr schönen Cable-Car-Fahrt mit unserem neuen Buddy Nick aus Auckland sind wir zur 34 Meter hohen Big Buddha Statue aufgestiegen – die war wirklich beeindruckend. Anschließend haben wir noch das zugehörige Kloster Po Lin besichtigt und einen kurzen Abstecher in die ruhigen Berge auf den Wisdompath gemacht – es war herrlich den Touristen- und Automassen mal zu entfliehen und tatsächlich mal ein paar Vögel zu hören 🙂 

Die ganze Anlage dort ist wirklich sehr schön gestaltet und wir haben dort eine sehr schöne Zeit verbracht. Witzig waren auch die freilaufenden Kühe dort – sieht man so auch nicht jeden Tag…

Nach einem spontanen Besuch der Polytechnic University  inklusive günstigem Abendessen ging es dann noch auf den Night Market. Dort gab es viele lustige Sachen und wir haben neben ein paar Mitbringseln auch eine neue Handyhülle für Annika gefunden, die es geschafft hatte, ihre irgendwie in Bangkok zu vergessen (immerhin nur die Hülle :D). 

Morgen geht es für einen Tagesausflug nach Macau, dem asiatischen Las Vegas.

Eindrücke, die wir festhalten wollen:

  • In Hongkong (oder Hong Kong??) gibt es unglaublich hohe Häuser, vor allem Wohnhäuser. Da merkt man, dass viele Menschen auf relativ kleinem Gebiet untergebracht werden müssen – mindestens 30 Stockwerke pro Haus müssen schon sein
  • Wenn man glaubt, Deutsche gucken viel aufs Handy, sollte man mal hier her kommen. Egal ob 7 oder 70 Jahre alt, alle gehen permament mit gesenktem Blick aufs Smartphone durch die Gegend – insbesondere in der MTR. Dort sind wir eigentlich die einzigen, die nicht aufs Handy gucken. 
  • Man muss teilweise echt rücksichtsloser werden, um voranzukommen – mit netter Rücksichtnahme kommt man einfach nicht weiter
  • Die Mischung aus moderner Stadt, Wasser und Bergen ist eine wirklich schöne und eigene Mischung für eine Stadt