Hongkong oder China light

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你好 (Nǐ hǎo)!

Wir haben bereits das 4. Ziel unserer Reise erreicht: Hongkong. Man muss sagen, diese Stadt hat bereits viele Vorschusslorbeeren (auch von Gerrit) erhalten und dem entsprechend gespannt waren wir uns zu zweit ein Bild der Stadt zu machen.  Nach zwei Tagen lässt sich sagen: Hongkong hat viele Facetten. Insgesamt ist es aber eine sehr chinesische Stadt. 

Nachdem wir am Montag gegen 19:00 Uhr erst im Hotel waren, haben wir entgegen unserer üblichen Tradition nicht mehr unsere Hotelumgebung erkundet, sondern sind sofort ins Bett gegangen und haben die neueste Folge Game of Thrones nachgeholt (man muss ja schließlich Prioritäten setzen und Spoiler lauern überall). 

Am nächsten Tag ging dann die Erkundung der Stadt los. Gestartet sind wir im Kowloon Park, einem sehr netten kleinen Stadtpark, der allerlei Aktivitätsmöglichkeiten bietet: von Sportgeräten, über einen kleinen Vogelpark mit Papageien bis zu kleinen Teichen und chinesischen Pavillons.

Anschließend ging es dann zur Avenue of Stars, einer Art Walk of Fame für asiatische Schauspieler (wir kannten keinen einzigen 😀 ). Von dort hat man einen fantastischen Blick auf die berühmte Skyline. Wir waren beide absolut begeistert.  Auch der Clocktower und das berühmte Hotel Peninsula  waren einen Besuch wert.

Nach einem Besuch einer Shoppingmall in Form eines Schiffes ging es dann am Abend nochmal zurück ans Wasser: Dort haben wir uns die Symphony of Lights, eine mit Musik unterlegte Licht- und Lasershow an der Skyline, angesehen. Das war wirklich sehr schön und beeindruckend (hier hat sich dann auch wieder der Fotokurs ausgezahlt).

 

Gestern ging es dann zum (etwas außerhalb gelegenen) Tempel der 10.000 Buddhas – in dem eigentlich 12.800 Buddhas stehen – chinesisches Understatement 😀 

Der Aufstieg zu dem Tempel war wirklich mühsam und anstrengend, aber der Ausblick und die Tempelanlage haben einen belohnt. 

Nach einem produktiven Nachmittag (Wäsche waschen) ging es dann abends ins Happy Valley auf die Pferderennbahn. Pferdewetten haben einen großen Stellenwert in Hongkong und die Rennen eine lange Tradition. Es war ein sehr lustiger Abend, die Stimmung war super, und auch wenn „unser“ Pferd Fat Turtle knapp den Sieg verpasst hat, lieben wir es immer noch für seinen coolen Namen.

Heute wollen wir uns Hongkong Island etwas näher anschauen und auf den Victoria Peak fahren. Wir sind gespannt 🙂

 

Eindrücke, die wir festhalten wollen:

  • Es sind unfassbar viele chinesische Reisegruppen hier – wenn man Pech hat, sammeln sie sich gerade auf dem Bürgersteig, auf dem man läuft und dann ist dort absolut kein Durchkommen mehr
  • Die Asiaten verstehen nichts von Frühstück
  • Die Stadt ist sehr laut – laute Fahrzeuge, ständig brummt und piept es überall oder eine chinesische Reisegruppe diskutiert sehr laut über irgendwas
  • Die Skyline ist der Hammer!
  • Fat Turtle ist der coolste Name für ein Rennpferd
  • Der ÖPNV ist super ausgebaut
  • Für Hauke: *
  • Hauptsächlich wird hier in chinesischen Schriftzeichen geschrieben. Die wichtigsten Sachen (z.B. Haltestellen der MTR) stehen auch in Englisch da, aber oft haben wir keine Ahnung, worum es bei der Werbung oder anderen Sachen hier geht

Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. Karin

    Fat Turtle … in der Tat ein bemerkenswerter Name für ein Re nnpferd…😀

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