Dat war Wat… Wats und mehr in Bangkok

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สวัสดีครับ, สวัสดีค่ะ (sàwàddee kráb, sàwàddee ká), 

und damit hallo euch :),

Am Mittwoch sind wir das erste mal zum Chao Praya gelaufen. Der Chao Praya ist der große Fluss, der durch Bangkok fließt und an dem sich das historische Bangkok befindet. Nachdem wir uns bisher nur auf einer Seite aufgehalten haben, wagten wir nun den sprichwörtlichen Sprung auf die andere Seite und besichtigten das Wat Arun, einen alten Tempel direkt am Wasser. Auf dem Rückweg zur Khao San Road legten wir noch einen Zwischenstop ein und haben uns das Royal Barch Museum angesehen. Hier sind einige der alten, königlichen Boote ausgestellt. Das war sehr interessant zu sehen, insbesondere wenn man diese mit europäischen Booten zu der Zeit vergleicht.  Anschließend ging es noch zu dem Standing Buddha, einer ca. 32 Meter hohen, goldenen  Statue von Buddha. Bei erneut 37°C waren wir danach mal wieder stehend k.o., aber es hat sich gelohnt. Die Bilder liefern hoffentlich einen Eindruck der Erlebnisse.

Der gestrige Tag startete mit einem Frühstück inklusive Privatkonzert bei Starbucks: Eine Frau saß mit Headset an ihrem Tisch und sang sehr laut (und falsch!) in ihr Smartphone – haben wir vorher auch noch nicht erlebt…

Erholt durch diese schöne Erfahrung machten wir uns auf den Weg zum Wat Saket (Golden Mount Temple). Wir wollten es zum Abschluss noch mal wissen und sind die 318 Stufen (79 m) hinauf zur Spitze marschiert. Oben angekommen, fanden wir nicht nur einen weiteren sehr schönen Tempel sondern auch eine super Aussicht über den historischen Teil Bangkoks. Von hieraus haben wir uns nochmal alle Sehenswürdigkeiten angesehen, die wir die letzten Tage besucht haben. Ein sehr schöner Abschluss unseres Touri-Programms. Auf dem Rückweg haben wir noch einen kurzen Abstecher in das Wat Ratchanatdaram (hoffentlich ohne Fehler) gemacht. Danach haben wir den Tag mit etwas Sport und sehr entspannt ausklingen lassen. 

Heute wollten wir mal das moderne Bangkok kennenlernen und sind zum Siam Paragon, einem riesigen Shopping-Center, gefahren. Da wir weit und breit keinen (!!) Taxifahrer gefunden haben, der bereit war, sein Taxameter anzumachen anstatt uns mit „supergünstigem“ Festpreis dort hinzufahren, sind wir dann aufs Boot und den Skytrain umgestiegen – hat auch geklappt 🙂 Nach einem Bummel durch die Mall und dem obligatorischen Besuch im Hard Rock Cafe haben wir den nachmittag dann im Lumphini-Park ausklingen lassen.

Übringends: Es ist wirklich seltsam, Mitte April oft mit „Happy New Year“ begrüßt zu werden 😀

Die nächsten zwei Tage wollen wir einfach nur am Pool entspannen, bevor es am Montag weiter nach Hongkong geht. Da dies nicht sehr berichtenswert sein wird, wollen wir jetzt schonmal unser Fazit ziehen:

Bäh!..:) Das war der erste Eindruck. Die Stadt ist wirklich ziemlich dreckig, viele Häuser sind heruntergekommen, es stinkt häufig nach Müll und Abgasen und hier laufen einige echt schräge Vögel rum. Allerdings hat Bangkok natürlich auch schöne Seiten, insbesondere den Palast und die Tempel, und von diesen gibt es hier reichlich. Aber nach 4 Tagen Tempel angucken sehen die auch irgendwann alle gleich aus 🙂

Um ehrlich zu sein, überzeugen konnte die Stadt uns nicht. Es ist schön, das mal gesehen zu haben, aber wiederkommen werden wir wohl nicht. Erst recht nicht, nachdem wir gestern unsere erste Begegnung mit einer Ratte im Restaurant hatten (Annika schüttelt’s deswegen immer noch). 

Es sind trotzdem viele witzige und schöne Erinnerungen entstanden, die wir wohl nie vergessen werden (wir sagen nur: Thailändisches Neujahr!)

Wir freuen uns jetzt auf Hongkong (und vorher auf den Pool) 🙂

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Karin

    Nach dem ganzen Besichtigungsprogramm bei dieser Hitze habt ihr euch die Erholung am Pool mehr als verdient. Ich wünsche euch keine weitere Begegnungen mit Ratten oder ähnlichem und vielleicht noch ein leckeres thailändisches Essen.

  2. Karin

    Tolle Fotos 😀

  3. Hauke

    …. Endgame …

  4. Hauke

    … Endgame …

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